Island – faszinierende Schönheit

Wrack DC 3

Island – faszinierende Schönheit… und immer eine Reise wert

Island ist mit rund 103.000 km² – nach dem Vereinigten Königreich – der flächenmäßig zweitgrößte Inselstaat Europas. Die Hauptinsel ist die größte Vulkaninsel der Erde und befindet sich knapp südlich des nördlichen Polarkreises. Für viele die noch nie die dort waren, steht sie auf der Liste der Orte, die man gerne besuchen möchte. In den letzten Jahren wurde Island als Reiseziel immer beliebter. Zu Recht, denn in Puncto Outdoor ist eine unglaubliche Vielfalt geboten. Wenn man hinfährt, sollte man sich je nach Dauer der Reise gut überlegen, was man sehen und unternehmen möchte. Die Insel mag einem im Vergleich zu anderen europäischen Ländern klein vorkommen, bedingt durch Terrain und Geschwindigkeitsbeschränkungen auf den Straßen, muss man jedoch auch im Land gewisse Reisezeiten einplanen. Beliebt ist der sogenannte „Golden Circle“, er vereint in der Nähe zur Hauptstadt Reykjavik viele Sehenswürdigkeiten. Diese schafft man dann auch in gut einem bis zwei Tagen.

Wilde Natur

Durch den Umstand der geringen Bevölkerungsdichte findet man eigentlich überall wilde Natur und auch Einsamkeit. Zur Hauptreisezeit im Sommer herrscht natürlich an den Hauptattraktionen, wie beispielsweise den große Wasserfällen, sehr viel Tourismus. Wer das pure Outdoor Erlebnis sucht, sollte sich einen Guide nehmen. Es gibt zahlreiche Anbieter, welche spezielle Pakete anbieten. Je nach Budget inklusive Helikopter-Transfer oder eine Tour im Super-Jeep.

Der Südwesten

Die folgenden Bilder sind allesamt aus der Region Südwesten. Der östlichste Punkt unserer Reise bildet der Gletschersee Jökulsárlón. Diesen Ort kennen sicher viele aus dem James Bond Film – Stirb an einem anderen Tag, in welchem Pierce Brosnan mit seinem Aston Martin auf einem zugefrorenen See fährt. Die Bilder sind in keiner sinnvollen Reihenfolge, sondern sollen eher einen Einblick in die verschiedenen Landschaften geben.

 

Island_Airport

Schon bei der Ankuft am Flughafen Keflavik wird den Reisenden veranschaulicht, dass weite Teile Islands mit normalen Auto nicht zugänglich ist.

Seljalandsfoss

Der Seljalandsfoss Wasserfall liegt im Süden Islands und ist bereits von der Ringstraße aus zu sehen. Besonders schön ist, dass man hinter den Wasserfall entlanggehen kann. Je nach Windstärke ein nasses Vergnügen. Trotzdem machen!

Island_Skogafoss_Waterfall

Der Skógafoss Wasserfall ist sehr beindruckend. Auf einer Breite von gut 25 Metern, stürzt er 60 Meter in die Tiefe. Mittlerweile wurde am oberen Teil eine Aussichtsplattform installiert. Dort oben hat man einen großartigen Blick und kann den Wasserfall aus einer anderen Perspektive fotografieren oder filmen.

Island_Thingvellir

Þingvellir (gesprochen Thingvellir) ist ein Ort, an welchem um das Jahr 930 das Parlament der Wikinger getagt hat. Es liegt inmitten des Thingvellir Nationalparks.

Island_Thingvellir_Nationalpark

Hier im Thingvellir Nationalpark verläuft auch die Grenze zweier Kontinentalplatten, welche sich pro Jahr 2cm voneinander wegbewegen und dadurch eindrucksvolle Schluchten bilden.

Island Pferde

Die typischen Islandpferde gehören einfach dazu. Man sieht sie vielerorts und hat dann sicher auch die Möglichkeit sie zu fotografieren, denn auch wenn sie in der Wildnis leben, sind sie selten wirklich scheu.

Nordlichter

Wer in der Zeit März, April und September, Oktober nach Island reist hat sehr gute Chancen die Polarlichter (Aurora Borealis) zu sehen. Ein wahrhaft großartiges Erlebnis. Das Hotel Rangá bietet beispielsweise einen Polarlicht-Alarm an und weckt auf Wunsch seine Gäste beim Beginn des nächtlichen Phänomens.

Polarlicht

 

Blacksand_Beach

In der Nähe von Vík í Mýrdal – der südlichsten Ortschaft auf Island findet man diese herrlichen schwarzen Lavasandstrände mit Basaltsteinformationen.

Basaltsteinformation_Vik

 

Wrack DC 3

Im Jahr 1973 ist im Südwesten Islands in ganz in der Nähe von Vik die militärische Version einer DC-3, oftmals als „Dakota“ bezeichnet, abgestürzt. Alle Besatzungsmitglieder haben die Notlandung auf der Sandbank überlebt. Bei der anschließenden Rettungsaktion per Hubschrauber gab es jedoch größere Probleme, die anscheinend dazu führten, dass die USA entschieden hat das Wrack zurück zu lassen.

Wir haben uns auf den Weg gemacht die DC-3 zu suchen. Wer dies auch beim nächsten Island-Urlaub tun möchte, findet hier die genaue Lage. Kleiner Tipp: Den richtigen Einstieg zwischen den beiden Flüssen zu finden entscheidet über den Erfolg. Denn wenn es viele Niederschläge in den Vortagen gab, können beide Flüsse sehr viel Wasser führen und eine Querung schwierig oder gar unmöglich machen.

Wrack DC 3

Wrack DC 3

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Jökulsárlón

Jökulsárlón

Blaue Lagune

Die berühmte Blaue Lagune.

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