CLOTHES THE LOOP Recycling Programm

Clothes the Loop
Mit der Rycycling Initiative "Clothes the Loop" engagiert sich The North Face ab sofort aktiv beim Sammeln gebrauchter Outdoor Kleidung.

Mit Clothes the Loop bringt der Outdoor-Ausrüster The North Face sein Recycling-Programm nun auch nach Deutschland. In den USA gibt es das Recycling Projekt, welches aus einem Experiment entstand, bereits seit 2013.

Getrieben durch den breiten Zuspruch der Kunden und den Erfolg des Programms wurde es 2015 in alle US Stores von The North Face ausgeweitet.

Clothes the Loop in Deutschland

Deutschland und Kanada werden die ersten außer-amerikanischen Märkte sein, wo Kunden zukünftig gebrauchte Kleidung unabhängig von der Marke und dem Gebrauchszustand in Sammelboxen abgeben können.

Diese Sammelboxen werden in zwölf teilnehmenden The North Face Stores in Deutschland (Berlin-Wustermark, Bikini-Berlin, Ingolstadt, Metzingen, Neumünster, Zweibrücken, Köln, Düsseldorf, Leipzig, München-Sendlingerstraße, München-Pasing, Stuttgart) aufgestellt.

Die Idee

Clothes the Loop
Im Clothes the Loop Logo wird der Gesamtkreislauf von Produkten dargestellt.

Das Clothes the Loop Programm soll den Lebenszyklus gebrauchter Outdoor-Bekleidung und -Schuhe verlängern, indem getragene Produkte für neue Materialien oder zur Herstellung anderer Produkte verwendet werden. Daher auch der Name des Programmes Clothes the Loop kommend von „Close the Loop“ was übersetzt soviel heißt wie „schließe den Kreis“.

Dabei will The North Face sich eben nicht mehr nur auf die Herstellung und den Verkauf konzentrieren, sondern auch darauf, was mit den Produkten passiert, wenn sie nicht mehr getragen werden. Diese letzte Station eines Produktes wird auch gerne als End-of-Life bezeichnet. Die Philosophie sich dem ganzen Lebenszyklus eines Produkte zu widmen nennen Hersteller gerne „Cradle to Cradle“ oder C2C (Cradle steht im Englischen für die Kinderwiege).

Das ist nicht ganz neu, denn bereits heute finden sich in vielen Produkten der Outdoor-Hersteller recycling Materialien, beispielsweise sind oftmals die Fleece-Jacken komplett aus recycelten Plastikflaschen hergestellt.

Neu ist hingegen, dass ein Hersteller direkt das Thema „Sammeln“ mit unterstützt. In the USA hat The North Face so bisher mehr als 13.000 Kilogramm Bekleidung und Schuhe gesammelt.

Da mich das Thema Nachhaltigkeit sehr interessiert und ich versuche so gut es eben geht smarte Kaufentscheidungen zu treffen, habe ich hier etwas weiter ausgeholt.

Der Prozess – Was passiert mit der gesammelten Kleidung?

Im Anschluss ans Einsammeln in den Stores wird die Kleidung an eine I:Collect (I:Co) Sammelstelle geschickt, wo sie nach 350 Kategorien sortiert wird. Dabei wird festgelegt, wozu die gespendeten Kleidungsstücke in Zukunft Verwendung finden werden. Je nach Zustand, erneut als Second Hand Produkte, als Rohstoff für Isoliermaterialien, Teppichunterlagen, Füllmaterial für Kuscheltiere, oder auch als Faser für neue Kleidung und Schuhe.

Der Ertrag durch das Programm wird in Deutschland an die European Outdoor Conservation Association gespendet, die Projekte zum Schutz der Natur und Wildnis weltweit unterstützt. Kunden, die gebrauchte Kleidung abgeben, erhalten im Gegenzug einen Gutschein für den nächsten Einkauf bei The North Face.

Mehr Infos zu „Clothes the Loop“ und ähnlichen Projekten gibt es auf der US Webseite von The North Face hier:

Im kurzen Video (3.30 Minuten) wird das Clothes the Loop Programm noch mal dargestellt und auch gezeigt, wie die gesammelten Teile verarbeitet werden.

Ich persönlich finde diesen Ansatz von The North Face sehr gut und hoffe, dass das Programm auch in Deutschland einen großen Zuspruch finden wird.

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