Kaffeegenuss wird nachhaltig – Segelkaffee setzt neue Maßstäbe

Segelkaffee
Initialzündung für die Gründung der Initiative Fresh Coffee Clean Ocean war die Frage - Wie kann man Kaffee so transportieren, dass er die Umwelt so wenig wie möglich belastet und gleichzeitig frischer in Europa ankommt. Gemeinsam mit ihrem Partner TOWT entwickelt Belco seit Jahren Segeltransporter und moderne windbasierte Transportmodelle. Per Frachtsegler ist es möglich nachhaltige Transportwege in der Kaffeewelt voranzutreiben. Bild: Belco.fr
Mit Windkraft über den Atlantik: Segelkaffee kommt per Frachtsegler nach Deutschland. Die Murnauer Kaffeerösterei informiert und erklärt über diesen besonders nachhaltigen Kaffee.
Segelkaffee
Initialzündung für die Gründung der Initiative Fresh Coffee Clean Ocean war die Frage – Wie kann man Kaffee so transportieren, dass er die Umwelt so wenig wie möglich belastet und gleichzeitig frischer in Europa ankommt. Gemeinsam mit ihrem Partner TOWT entwickelt Belco seit Jahren Segeltransporter und moderne windbasierte Transportmodelle. Per Frachtsegler ist es möglich nachhaltige Transportwege in der Kaffeewelt voranzutreiben. Bild: Belco.fr

Werbung // Immer mehr Menschen, achten beim Kauf von Lebensmitteln nicht nur auf den Preis, sondern auch auf die Nachhaltigkeit ihrer Auswahl. Dabei sind nicht nur Herkunft und Herstellung entscheidend für eine bewusste Reduzierung des CO2-Fußabdrucks, sondern auch die Transportwege liefern hier einen entscheidenden Beitrag.

Auf der Suche danach, gerade diesen Teil der Spezialitätenkaffee-Lieferkette nachhaltiger zu gestalten, fand die Murnauer Kaffeerösterei im Rohkaffee-Lieferanten Belco einen neuen Partner. Mit dem „Segelkaffee“ – original: Coffee by Sail – kommt ausgewählter Rohkaffee per Frachtsegelschiff und mit der Kraft des Windes nach Deutschland. So wird der Transport deutlich klimafreundlicher als auf klassischen Containerschiffen.

Segelkaffee
„Fresh Coffee Clean Ocean“ ist eine Initiative von Belco. Bis 2030 ist es geplant, über 90 Prozent des von Belco gehandelten Rohkaffees per Frachtsegelschiff zu transportieren. Bild: Belco.fr

Die Reise des Kaffees

Der Transport per Frachtsegelschiff reduziert die CO₂-Emissionen im Vergleich zum klassischen Seetransport erheblich. Während herkömmliche Containerschiffe etwa 80 Gramm CO₂ pro Kilo Kaffee verursachen, sind es beim Frachtsegelschiff nur rund 13 Gramm. So werden pro Kilo Kaffee etwa 67 Gramm CO₂ eingespart. Das Projekt „Fresh Coffee – Clean Ocean“, initiiert von Belco, verfolgt das Ziel, bis 2030 über 90 Prozent des von Belco gehandelten Rohkaffees per Frachtsegelschiff zu transportieren. Die schonende und temperaturregulierte Überfahrt erhält zudem das volle Aroma der Bohnen.

Der Segelkaffee – ein Projekt mit Überzeugung und Verantwortung

„Als Murnauer Kaffeerösterei handeln wir aus Überzeugung und möchten Vorbild für eine Branche im Wandel sein. Unser Segelkaffee überquert den Ozean mit der Kraft des Windes und verlässt sich auf nachhaltige Transportlösungen. Mit dem „Coffee by Sail“ möchten wir ein Zeichen für einen nachhaltigen Handel und echten Klimaschutz setzen.“ sagt Thomas Eckel, Inhaber der Murnauer Kaffeerösterei. „Jede Bohne legt ihre Reise von der Plantage bis in die Tassen unserer KundInnen auf diese Weise emissionsarm zurück und erzählt von Verantwortung, Innovation und echter Handwerkskunst.“

Segelkaffee
Der Segelkaffee beginnt seine Reise auf ausgesuchten Farmen in Ländern wie El Salvador, Brasilien oder Guatemala und landet immer im Süden Frankreichs. Bild: Belco.fr

Jede Bohne, die als Segelkaffee in der Rösterei ankommt, hat ihren Ursprung auf ausgesuchten Farmen in Ländern wie El Salvador, Brasilien oder Guatemala. Die Murnauer Kaffeerösterei pflegt seit Jahren enge, direkte Beziehungen zu Kaffeebäuerinnen und -bauern. Transparenz, faire Bedingungen und höchste Qualität stehen im Mittelpunkt dieser Partnerschaften. Nach der Ernte werden die Bohnen dort sorgfältig verarbeitet und für ihre Reise vorbereitet: Sie werden handverlesen, getrocknet und nach höchsten Qualitätsstandards sortiert, bevor sie auf das Frachtsegelschiff verladen werden.

Segelkaffee
Die Frachtsegler holen die Bohnen aus den Kaffeeregionen der Welt werden im Hafen in Le Havre in Frankreich gelöscht. Von hier aus kommt der Kaffee in das Lager von Belco und werden dann weiter transportiert. Bild: Belco.fr

Messbarer Kilmaschutz

Der klimafreundliche Aspekt ist beeindruckend: Während klassische Containerschiffe rund 80 g CO₂ pro Kilo Kaffee verursachen, braucht ein von Windkraft getriebenes Frachtsegelschiffe nur ca. 13 g CO₂ pro Kilo. Damit werden 67 g CO₂ pro Kilo Kaffee eingespart – ein enormer Schritt für ein Produkt, das weltweit beliebt ist und weite Wege zurücklegt. Das von Belco initiierte Projekt „Fresh Coffee Clean Ocean“ verfolgt das Ziel, bis 2030 mehr als 90 % des eigenen Rohkaffees per Segelschiff zu transportieren. Die Überfahrt ist nicht nur nachhaltiger, sondern auch schonender für das Aroma: gleichmäßig, temperaturreguliert und frei von den Extremen des Containertransportes.

Ein Netzwerk für echten Wandel – Gemeinschaft, Innovation und Zukunft

Auch in den Ursprungsländern wird der Segeltransport als starkes Zeichen wahrgenommen. Er zeigt Produzentinnen und Produzenten: Ihr Kaffee wird nicht nur fair bezahlt, sondern mit einer Extraportion Respekt behandelt – bis hin zur letzten Meile. Für 2026 plant Thomas Eckel, im Rahmen des „Kaffees des Monats“ regelmäßig neue Segelkaffee-Schätze aus aller Welt vorzustellen.

Mehr Informationen und Antworten auf wichtige Fragen

Wer sich noch eingehender über das Thema Segelkaffee und die Nachhaltigkeitsaspekte informieren möchte, findet dazu mehr Informationen im Blog der Murnauer Kaffeerösterei hier. Ebenso kann man natürlich auf der offiziellen Webseite der Murnauer Kaffeerösterei diesen Kaffee online bestellen.

Bilder und Informationen sind den Presseinformationen und der Webseite der Murnauer Kaffeerösterei entnommen.

Weiteres Thema auf Outdoor Elements: Schwimmen – Die Geheimwaffe für 2026

0 replies on “Kaffeegenuss wird nachhaltig – Segelkaffee setzt neue Maßstäbe”