
Werbung // Wer eine wasserdichte Outdoorjacke kauft, begegnet unweigerlich Begriffen wie Gore-Tex, 3-Lagen-Konstruktion oder Wassersäule. Doch was steckt dahinter – und warum macht das Innenleben einer Jacke den entscheidenden Unterschied?

Draußen bei jedem Wetter – mit der richtigen Membran
Dauerregen im Gebirge, Nieselregen auf dem Stadtrad oder Schneeregen beim Wandern: Wer sich nicht von widrigen Bedingungen aufhalten lassen will, braucht Bekleidung, die zuverlässig trocken hält – und das, ohne den Träger in einem feuchten Sauna-Mikroklima zu belassen. Genau hier kommen moderne Membranen ins Spiel.
Das Wetter lässt sich nicht planen. Wer längere Wanderungen in den Bergen unternimmt, weiß: Ein blauer Himmel am Morgen garantiert keinen trockenen Nachmittag. Eine qualitativ hochwertige Regenjacke mit funktioneller Membran gehört deshalb zur Grundausrüstung – nicht als Luxusprodukt, sondern als sinnvolle Investition in Komfort und Sicherheit.
Der Kern jeder wasserdichten Outdoorjacke ist die Membran: eine hauchdünne, mikroskopisch feine Schicht, die Wasser draußen hält und gleichzeitig Feuchtigkeit von zum Beispiel Schweiß nach außen transportiert. Wie das genau funktioniert und welche unterschiedlichen Systeme es auf dem Markt gibt, erklärt dieser Ratgeber.
Wie eine Membran funktioniert
Eine Membran ist eine sehr dünne, wasserdichte und gleichzeitig atmungsaktive Folie, die in Outdoorjacken üblicherweise zwischen Außen- und Innenstoff eingearbeitet wird. Das Prinzip dahinter ist einfach: Die Membran besitzt Millionen winziger Poren, die für Wasserdampf – also perspirierten Schweiß – durchlässig sind, für flüssiges Wasser von außen aber eine, im besten Fall, undurchdringliche Barriere bilden. Ein Wassertropfen ist rund 20.000-mal größer als eine Pore der Membran, während Wasserdampfmoleküle problemlos hindurchdiffundieren.
Entscheidend ist: Eine Membran allein macht noch keine Jacke wasserdicht. Erst in Kombination mit versiegelten Nähten, hochwertigen Reißverschlüssen und einer DWR-Imprägnierung auf dem Außenstoff entsteht ein vollständig wasserabweisendes System.
Die Wassersäule: Was der Wert bedeutet
Die Wasserdichtigkeit einer Membran wird in Millimetern Wassersäule (mm) angegeben. Der Wert gibt an, wie hoch sich eine Wassersäule auf dem Material aufbauen kann, bevor es durchlässig wird. Konkret:
- Ab 1.500 mm: Schutz bei leichtem Regen
- Ab 5.000 mm: Geeignet für normale Regenbedingungen
- Ab 10.000 mm: Zuverlässig auch bei starkem Regen und Sport
- Ab 20.000 mm: Hochgebirgsgerechter Schutz auch bei extremen Bedingungen
Für Wanderungen und alpine Aktivitäten sollte die Wassersäule mindestens 10.000 mm betragen. Werte ab 20.000 mm werden vor allem für Hochtouren oder Expeditionen empfohlen.
Atmungsaktivität: Der oft unterschätzte Faktor
Noch wichtiger als die Wasserdichtigkeit ist für viele Anwender die Atmungsaktivität. Gemessen wird sie in Gramm Wasserdampf, die eine Fläche von einem Quadratmeter in 24 Stunden nach außen leitet (g/m²/24h). Je höher der Wert, desto besser transportiert die Membran Schweißfeuchtigkeit ab.
Wer sich wenig bewegt, kommt auch mit niedrigeren Atmungsaktivitätswerten aus. Bei sportlichen Aktivitäten hingegen sollte der Wert möglichst hoch sein – sonst wird man von innen nass, obwohl die Jacke von außen trocken bleibt. Das ist beim Kauf oft das entscheidende Unterscheidungsmerkmal.
Aufbau: Wie viele Lagen stecken in einer Jacke?
Je nach Konstruktion unterscheidet man bei Membranjacken zwischen verschiedenen Lagenaufbauten, die sich in Gewicht, Haptik, Atmungsaktivität und Preis unterscheiden:
2-Lagen-Konstruktion
Die Membran ist auf den Außenstoff laminiert. Ein separates Innenfutter hängt lose dahinter. Dieser Aufbau ist kostengünstiger und weicher im Griff, aber etwas schwerer und weniger atmungsaktiv. Typisch für Alltagsjacken und Reisebekleidung.
2,5-Lagen-Konstruktion
Statt eines vollständigen Innenfutters wird die Membran auf der Innenseite mit einem leichten Schutzprint oder einer Beschichtung versehen. Das spart Gewicht und macht die Jacke kompakter – ideal für leichte Regenjacken zum Einpacken.
3-Lagen-Konstruktion
Außenstoff, Membran und Innenfutter sind zu einem einzigen Material verlaminiert. Das Ergebnis ist besonders robust, leicht und atmungsaktiv – allerdings auch kostenintensiver in der Herstellung. 3-Lagen-Jacken sind der Standard für anspruchsvolle Outdooraktivitäten.
DWR-Imprägnierung: Die äußere Schutzschicht
Neben der Membran trägt die sogenannte DWR-Imprägnierung (Durable Water Repellency) dazu bei, dass Wasser auf der Jackenoberfläche abperlt, anstatt vom Stoff aufgenommen zu werden. Saugt sich das Außenmaterial mit Wasser voll, wird die Atmungsaktivität erheblich reduziert. Die DWR-Behandlung muss regelmäßig aufgefrischt werden – durch Wäsche, Trockner oder Nachimprägnierung. Moderne Präparate sind dabei zunehmend PFAS-frei formuliert.
Membranen im Überblick: Gore-Tex und Eigenmembran
Auf dem Markt dominiert Gore-Tex als Branchenstandard, doch namhafte Outdoormarken haben in den vergangenen Jahren eigene Membranen entwickelt, die in bestimmten Bereichen überzeugen – häufig auch mit Blick auf Nachhaltigkeit und Preis-Leistung.
Gore-Tex
Gore-Tex ist die bekannteste Membrantechnologie weltweit und gilt seit Jahrzehnten als Referenz für maximale Wasserdichtigkeit. Das US-Unternehmen Gore brachte seine erste Membran bereits 1969 auf den Markt und konnte sich so früh als Branchenstandard etablieren, bevor ernsthafte Konkurrenz entstand.
Technisch basiert Gore-Tex auf einer expandierten PTFE-Membran (inzwischen ePTFE), die dichte Poren für sehr hohe Wasserdichtigkeit – häufig über 28.000 mm – und ebenfalls gute Atmungsaktivität bietet.
Hersteller, die Gore-Tex einsetzen, verpflichten sich zu einer „Garantiert trocken“-Zusage.
Das Jahr 2021 markiert einen technologischen Neuanfang: Gore stellte eine neue Membran ohne fluorierte Materialien vor. Die sogenannte Gore-Tex ePE-Membran – ePE steht für expandiertes Polyethylen – ist vollständig PFAS-frei* (* Anm.: Hergestellt ohne absichtlich eingebrachte per- und polyfluorierte Substanzen, kann dennoch Spuren enthalten) und seit Herbst 2022 in ersten Produkten erhältlich. Sie ist sehr leicht und dünn, gleichzeitig mechanisch robust und behält vergleichbare Leistungswerte.
Gore-Tex ist in verschiedenen Varianten erhältlich, die auf unterschiedliche Anforderungen zugeschnitten sind:
- Gore-Tex Pro: Höchste Robustheit für extreme Bedingungen im Hochgebirge
- Gore-Tex Active: Optimiert für maximale Atmungsaktivität bei sportlichen Aktivitäten
- Gore-Tex Paclite: Besonders leicht und komprimierbar für den Rucksack
Gore-Tex eignet sich besonders für Hochtouren, Expeditionen und alle Situationen, in denen maximale Zuverlässigkeit auch bei sintflutartigem Regen oder Schneestürmen gefragt ist. Entsprechend höher liegt der Preis im Vergleich zu Eigenmarken-Technologien.

Omni-Tech von Columbia
Die Omni-Tech-Membran ist Columbias hauseigene Technologie und bietet wasserdichten Schutz mit atmungsaktiver Funktion bei vollständig versiegelten Nähten. Die Membran ist in verschiedenen Ausführungen erhältlich und deckt ein breites Spektrum von der Freizeitjacke bis zum Hochalpinjacke ab.
Mit der 2026 eingeführten Omni-Tech Pro-Technologie hat Columbia das Portfolio nach oben ausgebaut. Die 3-Lagen-Konstruktion erreicht eine Wassersäule von rund 30.000 mm und ist hoch atmungsaktiv. Die DWR-Imprägnierung ist dabei vollständig PFC-frei. Omni-Tech Pro eignet sich für anspruchsvolle Bergaktivitäten und ist preislich unterhalb von Gore-Tex-Produkten positioniert.
Produkttipp: Omni-Tech Pro: Saudan Pro 3L Shell

Die Saudan Pro 3L Shell ist die erste Jacke mit der neuen Technologie und ist gemacht für Outdoorsportler:innen, die sich von Wetterumschwüngen nicht unterkriegen lassen. Sie ist voll ausgestattet für jedes Bergabenteuer: die 2-Wege-Unterarmreißverschlüsse ermöglichen eine zusätzliche Belüftung und PU-beschichtete Reißverschlüsse halten die Essentials trocken. Kapuze, Bündchen und Saum sind individuell verstellbar – für den perfekten Sitz bei Wind und Wetter.
OutDry Extreme von Columbia
OutDry Extreme unterscheidet sich im Aufbau von üblichen Membrantechnologien. Im Gegensatz zu herkömmlichen Membranjacken sitzt die wasserdichte Membran hier auf der Außenseite des Kleidungsstücks – direkt sichtbar und nicht hinter einem Oberstoff versteckt. Diese außenliegende Membran hat mehrere Konsequenzen:
- Das Obermaterial kann sich nicht mit Wasser vollsaugen, was das Auskühlen durch nassgesogenen Stoff verhindert
- Die Atmungsaktivität bleibt auch bei starkem Regen konstant, da kein gesättigter Außenstoff die Dampfdiffusion behindert
- Eine zusätzliche DWR-Imprägnierung entfällt, da die Membran selbst die wasserabweisende Schicht bildet
- PFCs werden nicht benötigt, und der Austrag von synthetischen Mikrofasern in die Umwelt wird reduziert
OutDry Extreme eignet sich besonders für intensive Aktivitäten bei starkem Regen, bei denen maximale Atmungsaktivität wichtiger ist als eine klassische Optik.
Produkttipp: Whistler Peak Shell

Regen und Wind von allen Seiten und keine Sonne in Sicht – bei solchen Bedingungen kommt die Whistler Peak Shell ins Spiel. Durch die außen sitzende OutDry Extreme Membran mit PFC-freier wasserdichter Technologie, die ohne zusätzliche DWR auskommt, hat Nässe keine Chance. Auch ohne regelmäßiges Nachimprägnieren. Praktisch on top: verstellbare Kapuze, individuell anpassbare Bündchen und Saum. Das matte Außenmaterial aus 100 % recyceltem Nylon verleiht ihr einen cleanen, hochwertigen Look.
DrymaxX von Halti
DrymaxX ist die seit 1995 etablierte Eigenmarken-Membran des finnischen Herstellers Halti und wird ausschließlich in Halti- und Raiski-Produkten verwendet. Die Membran basiert auf Polyurethan (PU) und ist vollständig fluorfrei – sowohl die Membran selbst als auch die DWR-Behandlung des Außenstoffes.
Halti bietet DrymaxX in mehreren Leistungsklassen an:
- DrymaxX Ultimate: Für extreme Bedingungen, Wassersäule und Atmungsaktivität jeweils mindestens 15.000 mm bzw. g/m²/24h
- DrymaxX All Weather: Für Outdoor- und Wintersport in allen Wetterlagen, mit hoher Wasserdichtigkeit und Atmungsaktivität
- DrymaxX Nano: Spezielle mikroporöse Membrantechnologie, besonders leicht und hoch atmungsaktiv – Wassersäule bis 20.000 mm, Atmungsaktivität bis 40.000 g/m²/24h
- DrymaxX Classic / Lite: Für leichte Aktivitäten und Alltag, teilweise ohne vollständig versiegelte Nähte
DrymaxX-Produkte sind zudem wind- und schneedicht. Die Membran wird je nach Produkt als 2-Lagen- oder 3-Lagen-Konstruktion verarbeitet. Halti setzt auf recycelte Materialien und nachhaltige Produktion im Sinne seines Umweltprogramms. Für Wanderungen, Trekking und alpinen Einsatz bieten DrymaxX-Produkte ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis.
Produkttipp: Halti Staala DX Jacket

Die Staala DX Regenjacke kombiniert zeitloses Design mit hoher Leistung und ist die perfekte Wahl für wechselhaftes Wetter mit längeren Regenphasen. Sie eignet sich für Wanderungen, Outdoor-Aktivitäten, Trekking-Abenteuer und den alltäglichen Freizeitgebrauch. Hergestellt aus bluesign-zertifiziertem Stoff, der zu 50 Prozent aus recyceltem Polyester besteht, ist die Staala DX Jacket mit einer wasserabweisenden DWR von Rudolf Bio-Logic behandelt, die zu 42 Prozent pflanzenbasiert und PFC-frei ist.

Die vollständig getapte Regenjacke kommt mit DrymaxX® Nano Motion Membran und bietet eine Wasserdichtigkeit von 20.000 mm sowie eine Atmungsaktivität von 25.000 g/m2/24h. Das leichte Active Dry Mesh Innenfutter aus 100 Prozent recyceltem Polyester unterstützt die Feuchtigkeitsregulierung und erhöht den Tragekomfort. Zu den weiteren Details zählen der wasserabweisende Frontreißverschluss, mehrere Reißverschlusstaschen zum sicheren Transport von kleineren Gegenständen sowie Belüftungsöffnungen mit Zipper. Die verstellbare Kapuze, Ärmelbündchen und der Saum mit Kordelzug ermöglichen eine individuelle Passform.
Proof von Haglöfs
Proof ist die hauseigene Membranlinie des schwedischen Herstellers Haglöfs und deckt mit Wassersäulenwerten zwischen 10.000 und 28.000 mm ein breites Spektrum ab. Die Membran ist bekannt für ihre weiche, anschmiegsame Haptik – ein Merkmal, das bei längeren Touren den Tragekomfort deutlich verbessert.
Proof ist vollständig winddicht und bietet damit auch Schutz vor dem Windchill-Effekt. Haglöfs setzt bei der Entwicklung auf möglichst umweltfreundliche Ansätze und positioniert Proof oft in leichteren 2,5- oder 3-Lagen-Konstruktionen. Proof-Jacken eignen sich besonders für Wandern, Trekking und leichteren Alpinismus sowie für den Alltag.
Produkttipp: Haglöfs Front Proof II Jacket

Leicht, wasserdicht und vielseitig: Die langlebige Front Proof II Jacke ist der ideale Begleiter für Wanderungen, Bergtouren und einen aktiven Outdoor-Alltag. Sie überzeugt mit angenehm weicher Haptik und hohem Tragekomfort. Das PFAS-freie 3-Lagen-PROOF Pro Material bietet mit einer Wassersäule von 20.000 mm zuverlässigen Schutz vor Regen. Gleichzeitig unterstützt eine Atmungsaktivität von 20.000 g/m²/24h ein effektives Feuchtigkeitsmanagement. Gemacht für jedes Abenteuer.
Pflege: So bleibt die Membran funktionsfähig
Membranjacken sind robust und langlebig – aber nur, wenn sie richtig gepflegt werden. Waschmittelrückstände, Schmutz und verbrauchte Imprägnierung können die Membran dauerhaft schädigen oder ihre Funktion einschränken. Die gute Nachricht: Die Pflege ist unkompliziert, wenn man einige Grundregeln beachtet.
Waschen
Vor dem Waschen alle Reißverschlüsse schließen – Frontreißverschluss, Taschenreißverschlüsse und Belüftungsreißverschlüsse. Das schützt den Stoff vor mechanischer Belastung in der Trommel.
Einstellungen und Mittel:
- Temperatur 30–40 °C, Schonwaschgang
- Flüssigwaschmittel in kleiner Menge verwenden – spezielles Outdoorwaschmittel ist empfehlenswert
- Kein Pulverwaschmittel, kein Weichspüler, keine Bleichmittel und keine Fleckentferner – diese können die Membranporen verstopfen oder das Material angreifen
- Nach dem Waschen ausreichend klar nachspülen, um alle Waschmittelrückstände zu entfernen
Grundsätzlich gilt: Vor jedem Waschgang die Pflegehinweise des Herstellers prüfen. Die Angaben können je nach Membrantyp und Lagenkonstruktion abweichen.
Trocknen
Membranjacken können an der Luft getrocknet werden – das ist die schonendste Methode. Alternativ ist auch der Trockner bei niedriger bis mittlerer Temperatur möglich. Ein kurzer Nachgang im Trockner (ca. 20 Minuten bei niedriger Temperatur) nach dem Trocknen hat außerdem einen positiven Nebeneffekt: Die Wärme reaktiviert die DWR-Imprägnierung des Außenstoffes. Dasselbe gilt für Bügeln bei niedriger Temperatur ohne Dampf – dabei immer ein Tuch als Schutz zwischen Bügeleisen und Jacke legen.
Nachimprägnieren
Durch häufigen Gebrauch und Waschen verliert die DWR-Behandlung des Außenmaterials an Wirkung. Erkennbar ist das daran, dass sich auf der Jacke keine Wasserperlen mehr bilden, sondern das Wasser vom Stoff aufgenommen wird. In diesem Fall hilft eine externe Nachimprägnierung, erhältlich als Spray oder Waschzusatz.
Wichtig: Durch den Wechsel zu PFAS-freien Imprägnierungsmitteln, der in der gesamten Branche stattfindet, muss häufiger nachimprägniert werden als bei älteren fluorbasierten Mitteln. Das ist ein Kompromiss zugunsten der Umwelt – der Aufwand hält sich jedoch in Grenzen.
Mit regelmäßiger Pflege – Waschen, Trocknen, Nachimprägnieren – lässt sich die Lebensdauer einer hochwertigen Membranjacke erheblich verlängern und damit der tatsächliche ökologische Fußabdruck des Produktes reduzieren.

Fazit
Hochwertige Outdoor-Jacken sind Hightech-Produkte: Membran, DWR-Imprägnierung, getapte Nähte und atmungsaktive Innenmaterialien arbeiten als fein abgestimmtes System zusammen. Werden sie nicht richtig gewaschen, sammeln sich Schmutz, Hautfett und Waschmittelrückstände im Gewebe, die Poren können „verkleben“ und die Atmungsaktivität lässt nach. Das führt dazu, dass die Jacke sich klamm anfühlt, obwohl sie eigentlich schützen soll. Gleichzeitig kann ein durchnässtes Obermaterial ohne funktionierende Imprägnierung die Leistung der Membran deutlich reduzieren und das Gewicht erhöhen.
Wer seine Jacke regelmäßig und nach Herstellervorgaben pflegt – also schonend wäscht, sorgfältig ausspült, schonend trocknet und die Imprägnierung bei Bedarf auffrischt – erhält die volle Schutzwirkung länger. Das steigert nicht nur Komfort und Sicherheit bei Regen, Wind und Kälte, sondern verlängert auch die Lebensdauer des Produkts, was Ressourcen schont und auf lange Sicht Geld spart.
Gute Pflege macht aus einer hochwertigen Jacke keine Wegwerfware, sondern einen zuverlässigen Begleiter über viele Touren hinweg.
Bilder und Informationen sind den Presseinformationen und der Webseite der Hersteller Columbia, Haglöfs und Halti entnommen. Text: M. Wolff / HPR // Fotos: Titelbild © Columbia / Beitragsbilder © siehe Bildtext
Stand: 2025/2026 – Technische Angaben können je nach Produktgeneration variieren.
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