MIt dem Rab Ultraleicht-Schichtensystem durch British Columbia

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Rab Ultraleicht-Schichtensystemt in British Columbia – Philosophie des Weglassens: Force LS Zip, Borealis Hoody und Phantom Mountain Jacket
Wer einmal die endlosen Wälder, schroffen Kämme und das unberechenbare Wetter von British Columbia erlebt hat, weiß: Hier zählt jedes Gramm im Rucksack. Wenn man tagelang autark im Back-Country unterwegs ist, dann wird schweres Equipment schnell zur mentalen und physischen Last. Die Weite Kanadas verzeiht keine Fehler aber sie belohnt aber ein durchdachtes Setup. Die Lösung ist ein konsequentes Ultraleicht-Schichtensystem, das maximalen Schutz bei minimalem Packmaß bietet. Auf unserer letzten Trekking-Tour durch British Columbia hatten wir drei Spezialisten der britischen Outerwear-Schmiede Rab im Gepäck. Wie schlägt sich das Rab Ultraleicht-Schichtensystem mit Force LS Zip, Borealis Hoody und Phantom Mountain Jacket im echten Wildnis-Einsatz? Ein tiefgründiger Blick auf die Details.
Wie in den Alpen… nur halt 9.500 km weit weg von den Alpen © outdoor-elements.de

Rab Ultraleicht-Schichtensystem: Force LS Zip, Borealis Hoody und Phantom Mountain Jacket – Die Philosophie des Weglassens

British Columbia ist ein Sehnsuchtsort für Trekker. Aber die Geografie bringt logistische Herausforderungen mit sich. Wer hier abseits der ausgetretenen Pfade wandert, muss oft Verpflegung für eine Woche oder mehr komplett autark transportieren. Bärenkanister, Dehydrierungsnahrung, Wasserfilter und Biwakausrüstung füllen den Rucksack rasant. Wenn dann noch die Bekleidung klobig und schwer ausfällt, gerät das System an seine Grenzen.
Ein geringes Packmaß ist daher kein Selbstzweck für Grammjäger, sondern ein Sicherheitsfaktor. Voluminöse Kleidung zwingt zu größeren Rucksäcken. Größere Rucksäcke wiegen mehr Eigengewicht und verlagern den Schwerpunkt nach hinten. Auf den unwegsamen, oft von Wurzeln und Blockgelände durchsetzten Trails in BC ist eine perfekte Balance jedoch essenziell.
Es sind Berge, wie der Mount Robson die uns hier hin gezogen haben. Ihn zu erwandern ist mit falscher Ausrüstung leider spassbefreit @ Outdoor-elements.de
Die drei ausgewählten Produkte von Rab verfolgen einen radikalen Ansatz: Sie minimieren das physische Volumen im Rucksack auf ein absolutes Minimum, ohne auf dem Gipfelgrat bei eisigem Wind oder plötzlichem Starkregen an Performance einzubüßen. Es ist die erhabene Kunst des textilen Minimalismus – oder philosophisch ausgedrückt: Man nimmt nur das mit, was man im Falle eines plötzlichen Zivilisationsabbruchs wirklich nicht durch schiere Willenskraft ersetzen kann.

Das Fundament: Rab Force LS Zip (Baselayer)

Jedes funktionierende Schichtensystem steht und fällt mit der ersten Schicht direkt auf der Haut. In den wechselhaften klimatischen Bedingungen von British Columbia – von schweißtreibenden Aufstiegen in der Nachmittagssonne bis hin zu kühlen Winden auf den Pässen – muss der Baselayer ein echtes Multitalent sein. Das Force LS Zip nimmt genau diese Schlüsselrolle ein.

Die Technik hinter dem Gewebe

Rab setzt beim Force LS Zip auf das hauseigene Motiv™-Gewebe mit einer Materialstärke von 105 g/m². Das Geheimnis dieses Stoffs offenbart sich erst bei genauem Hinsehen: Die Innenseite ist in einer feinen Waffelstruktur gewebt. Diese winzigen Erhebungen und Vertiefungen erfüllen einen doppelten Zweck. Zum einen reduzieren sie die direkte Auflagefläche des nassen Stoffes auf der Haut, was das unangenehme, kalte Festkleben verhindert. Zum anderen vergrößern sie die Oberfläche des Materials, wodurch Schweiß extrem schnell großflächig verteilt wird und verdunsten kann.
Ein weiteres, unsichtbares Highlight ist die fluorcarbonfreie Geruchskontroll-Behandlung. Bei mehrtägigen Touren ohne Zugang zu Waschmöglichkeiten neigen synthetische Fasern bekanntlich dazu, innerhalb kürzester Zeit ein florierendes, olfaktorisches Eigenleben zu entwickeln. Rab steuert hier so effektiv gegen, dass man selbst nach dem dritten harten Aufstieg am Abend noch sozialverträglich neben seinen Tourenpartnern am Kocher sitzen kann, ohne wie ein nasser Hund zu riechen.
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Belegt im Rucksack so gut wie keinen Platz, trocknet schnell, wärmt und mit dem Zip lässt sich ganz schnell klimatisieren © outdoor-elements.de

Der BC-Praxistest: Schweißtreibende Höhenmeter und kanadische Sonne

Auf den exponierten Trails oberhalb der Baumgrenze im Garibaldi Provincial Park brennt die Sonne im Sommer gnadenlos. Gleichzeitig fordert der Trail mit steilen Anstiegen vollen Körpereinsatz. Hier glänzt das Force LS Zip durch seinen integrierten UPF-Sonnenschutz. Anstatt sich unter dem Rucksack mit klebriger Sonnencreme zu plagen, an der im nächsten Moment der kanadische Staub wie Paniermehl klebt, bietet das Langarmshirt einen mechanischen Schutzschild gegen UV-Strahlung, der weder weggewaschen wird noch nachlässt.

Britisch-Athletisch – Der Zip als manueller Klimaregler

Die Passform ist britisch-athletisch: Sie schmiegt sich elegant an, ohne den Träger wie eine Presswurst wirken zu lassen. Auch Herren mit etwas breiteren, skandinavisch geprägten Schultern finden genügend Raum, da der Schnitt im oberen Rückenbereich geschickt mitgeht. Die flachen, versetzten Nähte sind so platziert, dass sie selbst unter den schweren Schultergurten eines vollgepackten Trekkingrucksacks keinerlei Druckstellen oder Reibung erzeugen.
Besonders genial erwies sich der tiefe halbe Reißverschluss (Zip) an der Front. Er fungiert als manueller Klimaregler: Öffnet man ihn beim harten Aufstieg, strömt sofort kühlende Luft ein. Schließt man ihn auf dem windigen Gipfel, schützt der hochgezogene Kragen den empfindlichen Nackenbereich. Die dezenten, elastischen Daumenschlaufen an den Ärmelbündchen sind ein weiteres feines Praxisdetail. Sie verhindern das lästige Verrutschen der Ärmel, wenn man im Gehen die nächste Schicht überzieht – ein kleiner Triumph über die alltägliche textile Frustration.

Packmaß & Gewicht unter der Lupe

Mit gerade einmal rund 134 Gramm in Herrengröße M ist das Force LS Zip ein absolutes Leichtgewicht. Zieht man es aus, lässt es sich auf die Größe einer kleinen Faust komprimieren. Es verschwindet mühelos in jeder noch so kleinen Nische des Rucksacks. Nach einem kräftigen Schauer oder einer kurzen Handwäsche im eiskalten Bergsee trocknet das Motiv™-Gewebe im Wind innerhalb weniger Minuten komplett aus. Man könnte fast meinen, das Material habe eine natürliche Abneigung gegen Feuchtigkeit.
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Das Force Langarm-Shirt liegt gut an und gibt viel Bewegungsfreiheit. Die Gummibündchen verrutschen nicht, wenn es gerade unpassend ist… @outdoor-elements.de

Der treueste Begleiter – Rab Borealis Hoody (Leichte Softshell)

Wenn der Wind über die Pässe der Coast Mountains fegt und es für eine Hardshell aber noch viel zu warm und trocken ist, dann schlägt die Stunde des Borealis Hoodys. Für mich ist diese Jacke das Schweizer Taschenmesser der Outdoor-Bekleidung. Sie war die Schicht, die wir während der gesamten BC-Tour am häufigsten getragen haben – oft stundenlang, ohne sie überhaupt zu bemerken.

Die Technik: Elastischer Schutz gegen die Elemente

Der Borealis Hoody basiert auf dem extrem leichten Matrix™-Stretchgewebe (90 g/m²). Dieses Material ist ein einlagiges Softshell-Gewebe, das eine enorme Windresistenz mit einer beispiellosen Elastizität kombiniert. Der 2-Wege-Stretch sorgt dafür, dass die Jacke jede noch so akrobatische Bewegung des Oberkörpers klaglos mitmacht, sei es beim Balancieren über umgestürzte Mammutbäume oder beim leichten Kraxeln im Blockgrat.
Zusätzlich ist der Stoff mit einer fluorcarbonfreien DWR (Durable Water Repellent)-Imprägnierung versehen. Sie sorgt dafür, dass leichter Nebel, Gischt oder ein kurzer, feiner Nieselregen einfach von der Oberfläche abperlen. Wer allerdings einen ausgewachsenen pazifischen Monsun erwartet, sollte sich bewusst sein, dass die Physik auch vor britischer Schneiderkunst nicht Halt macht – dafür ist dann die dritte Schicht zuständig.
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Der Borealis Hoody wiegt so gut wie nichts, wärmt, schützt durch die eng anliegende Kapuze den Kopf und kann sehr gut mit kurzer Nässe umgehen @ outdoor-elements.de

Der BC-Praxistest: Atmungsaktivität im Hartholzwald

Das größte Problem herkömmicher Windbreaker ist oft der “Gewächshauseffekt”: Sie blocken zwar den Wind, stauen aber die Körperwärme, sodass man von innen nass wird. Man fühlt sich wie in einer Frischhaltefolie auf dem Grill. Nicht so der Borealis Hoody. Bei den wechselhaften Bedingungen in British Columbia erwies sich die Balance aus Windschutz und Luftdurchlässigkeit als perfekt. Bei kühlem Gegenwind auf dem Trail hielt die Jacke den Core warm, transportierte den Wasserdampf des Baselayers aber zeitgleich effizient nach außen.
Die Kapuze ist bewusst minimalistisch und eng anliegend gestaltet. Sie schmiegt sich wie eine Sturmhaube um den Kopf und passt im Bedarfsfall problemlos unter einen Helm. Da sie auf schwere Kordelzüge verzichtet und stattdessen auf einen elastischen Lycra-Saum setzt, gibt es keine harten Plastikteile, die einem im Wind peitschenartig ins Gesicht schlagen könnten – ein Design-Detail, für das man Rab spätestens auf einem stürmischen Grat dankbar ist.
Rab Borealis Hoody: klein, leicht, atmungsaktiv und strapazierfähig @ outdoor-elements.de

Wichtige Details für den Rucksackträger

Ein extrem wichtiges Detail für Rucksackreisende: Die beiden großen Napoleon-Brusttaschen sind extra hoch angesetzt. Dadurch bleiben sie auch dann voll zugänglich, wenn der Hüftgurt des Trekkingrucksacks fest verschlossen ist. Sie bieten üppigen Stauraum für Topografie-Karten, Energieriegel oder das Smartphone, um den flüchtigen Moment eines vorbeiziehenden Waphiti-Hirsches festzuhalten, bevor das Tier merkt, dass es fotografiert wird.

Packmaß & Gewicht: Das integrierte Packwunder

Der Borealis Hoody wiegt federleichte 300 Gramm. Das wirklich Beeindruckende ist jedoch seine Komprimierbarkeit. Die gesamte Jacke lässt sich über eine clevere Konstruktion komplett in ihrer eigenen linken Brusttasche verstauen. Zusammengepackt ist das Paket kaum größer als ein Paar dicke Socken. Dank einer integrierten Karabinerschlaufe kann man die verpackte Jacke bei wechselhaftem Wetter einfach außen am Rucksack fixieren. Sie nimmt im Hauptfach keinen Platz weg und ist sekundenschnell einsatzbereit, wenn der Wind mal wieder auffrischt.

Der unsichtbare Schutzschild: Rab Phantom Mountain Jacket (Regenjacke)

Das Wetter in British Columbia ist legendär unberechenbar. Ein plötzlicher, heftiger Wolkenbruch im dichten Regenwald der Pazifikküste kann eine Tour schnell in ein frierendes Desaster verwandeln, wenn die Ausrüstung versagt. Die Phantom Mountain Jacket ist Rabs kompromisslose Antwort auf die Frage: Wie viel Wetterschutz passt in wie wenig Raum?
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Ausserhalb der Bucht wurde es ungemütlich. Die Rab Phantom Layer regelt das @ outdoor-elements.de

Die Technik: Ein technologisches Meisterwerk vs. klassische Laminate

Wer die Phantom Mountain Jacket das erste Mal in den Händen hält, kann kaum glauben, dass es sich hierbei um eine vollwertige, wasserdichte Regenjacke handelt. Der Stoff fühlt sich fast papierdünn an – beinahe so, als hätte man eine glorifizierte Mülltüte in der Hand. Doch weit gefehlt. Dahinter steckt das hochentwickelte 7D Pertex® Shield 2,5-Lagen-Gewebe mit integriertem Stretch. Das Beste: sie wiegt in Größe M (Herren) 222 Gramm, in Größe 10 (Damen) 201 Gramm.
Vergleicht man dieses Laminat mit klassischen, schweren 3-Lagen-Gore-Tex-Pro-Jacken, fallen die Unterschiede drastisch aus. Während schwere Expeditionsjacken wie Panzer wirken, die jeden Astangriff abwehren, aber eben auch 500 Gramm und mehr wiegen, wählt Rab hier den florettartigen Ansatz. Die nackten Zahlen sind für ein Produkt dieser Gewichtsklasse absolut beeindruckend: Eine Wassersäule von 20.000 mm garantiert, dass selbst langanhaltender, peitschender Regen nicht durch das Material dringt. Gleichzeitig liegt die Atmungsaktivität bei phänomenalen 20.000 g/m²/24h.
Alle Nähte sind von innen extrem schmal und präzise getapt, um das Gewicht weiter zu drücken, ohne Schwachstellen für Wasser zu bieten. Natürlich muss man so ehrlich sein: Wer sich stundenlang durch dichtes Unterholz oder scharfkantiges Vulkangestein kämpft, sollte der 7D-Faser etwas Respekt entgegenbringen – sie ist ein Präzisionswerkzeug, keine gusseiserne Arbeitsjacke.
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Das Phantom Mountain Jacket: Regenjacke, Windbrecher, wärmender Layer bei sehr wenig Stauraum @ outdoor-elements.de

Der BC-Praxistest – Wenn die Schleusen des Himmels sich öffnen

Es passierte am späten Nachmittag auf dem Trail in Richtung Chilcotin-Plateau: Innerhalb von zehn Minuten verdunkelte sich der Himmel, und ein heftiger Sommerbruch ging nieder. Der Wechsel vom Borealis Hoody zur Phantom Mountain Jacket war dank des geschmeidigen Materials in Sekunden erledigt.
Auf den ersten Metern fällt sofort das geringe Eigengewicht auf. Man spürt die Jacke schlichtweg nicht auf den Schultern. Durch den mechanischen Stretch des Pertex®-Gewebes schränkt die Jacke den Bewegungsradius der Arme beim intensiven Einsatz von Trekkingstöcken in keiner Weise ein. Nichts spannt im Rücken, nichts zieht den Saum nach oben.
Die Kapuze verfügt über einen reduzierten aber effektiven elastischen Kordelzug am Hinterkopf und einen versteiften Schirm. Dadurch bleibt das Sichtfeld frei, und das Wasser läuft sauber nach vorne ab, anstatt in die Augen zu tropfen. Um das Gewicht radikal zu minimieren, verzichtet Rab bei dieser Jacke bewusst auf klassische Seitentaschen und schwere Unterarm-Belüftungsreißverschlüsse. Die Atmungsaktivität des Materials ist jedoch so hoch, dass ich die Unterarm-Zips zu keinem Zeitpunkt vermisst habe. Der elastische Saum und die minimalistischen Bündchen schließen sauber ab und verhindern das Eindringen von Zugluft und Nässe.

Rab Ultraleicht-Schichtensystem: Packmaß & Gewicht – Die Definition von Ultraleicht

Mit einem Gewicht von unvorstellbaren 90 Gramm bricht die Phantom Mountain Jacket Rekorde. Sie ist leichter als die meisten Smartphones und wiegt kaum mehr als ein herkömmlicher Schokoriegel. Zusammengefaltet im mitgelieferten, winzigen Packbeutel nimmt sie weniger Volumen ein als eine klassische 0,33-Liter-Getränkedose. Sie ist der ultimative “Notfall-Schirm”, den man immer und ohne langes Nachdenken im Rucksack mitführt. Sie eliminiert das Dilemma, aus Gewichtsgründen auf eine vollwertige Regenjacke verzichten zu wollen und stattdessen auf das Prinzip Hoffnung zu setzen.

Das Zusammenspiel: Das Drei-Schichten-System in der Praxis

Die wahre Stärke dieser drei Produkte entfaltet sich jedoch erst in ihrer Kombination. Sie sind keine solitären Einzelgänger und exakt aufeinander abgestimmte Bausteine eines modularen Bekleidungskonzepts. Rab hat die Schnitte und Materialien so konzipiert, dass sie übereinander getragen eine perfekte Symbiose bilden.
Schicht (Layer) Produkt Hauptfunktion Gewicht Material
Base Layer Force LS Zip Feuchtigkeitsmanagement & UV-Schutz ~134 g Motiv™ (105 g/m²)
Mid Layer Borealis Hoody Windschutz & Temperaturregulierung ~300 g Matrix™ Stretch (90 g/m²)
Outer Layer Phantom Mountain Jacket Absoluter Wetterschutz (Wasser/Schnee) ~201 g (Damen Größe 10)/ 222 g (Herren Größe M) 7D Pertex® Shield

Szenario 1: Der schweißtreibende Aufstieg im Tal

Du startest am frühen Morgen im dichten, feuchten Nadelwald. Die Luft ist kühl, aber die Bewegung lässt die Körpertemperatur schnell steigen. Du trägst nur das Force LS Zip. Der Schweiß wird sofort von der Waffelstruktur aufgenommen und nach außen geleitet. Der geöffnete Front-Zip sorgt für die nötige Frischluftzufuhr. Das System läuft im optimalen Temperaturbereich.

Szenario 2: Der exponierte Gratweg

Du verlässt die schützende Baumgrenze. Ein kalter, böiger Wind pfeift über den felsigen Grat. Jetzt ziehst du den Borealis Hoody über das Force LS Zip. Die Daumenschlaufen des Force verhindern, dass die Ärmel nach oben rutschen. Der Borealis Hoody bricht den Wind sofort. Da beide Materialien extrem atmungsaktiv sind, transportieren sie den Schweiß weiterhin ungehindert nach draußen. Man kühlt nicht aus und überhitzt auch nicht beim aktiven Gehen.

Szenario 3: Der plötzliche Wettersturz

Ein heftiger Regenschauer setzt ein, der Wind frischt weiter auf. Ohne den Borealis Hoody auszuziehen, greifst du in die Außentasche und wirfst die Phantom Mountain Jacket über das System. Da die Phantom extrem dünn und elastisch ist, trägt sie über der Softshell überhaupt nicht auf. Sie versiegelt das System nach außen gegen Wasser und Wind, während das Force-Shirt auf der Haut und die Matrix-Faser des Borealis im Inneren weiterhin dafür sorgen, dass das Körperklima stabil bleibt.
Dieses Zusammenspiel zeigt, wie durchdacht modernes Gear-Design sein kann. Drei Kleidungsstücke, die zusammen weniger als 530 Gramm auf die Waage bringen, decken schätzungsweise 90 Prozent aller Wettersituationen ab, denen man auf einer sommerlichen Trekking-Tour im kanadischen Backcountry begegnen kann.

Fazit: Das ultimative Packwunder für anspruchsvolle Fast-and-Light-Abenteuer

Rabs Kombination aus Force LS Zip, Borealis Hoody und Phantom Mountain Jacket hat sich auf den anspruchsvollen Trails in British Columbia als absolutes Traum-Trio für Fast-and-Light-Abenteuerbewiesen.
Wer schon einmal mit brennenden Schultern und einem überladenen Rucksack durch die Wildnis gekämpft hat, weiß die Freiheit zu schätzen, die ein ultraleichtes Setup bietet. Das britische Trio beweist eindrucksvoll, dass der Verzicht auf Gewicht und Volumen ohne Verzicht auf Komfort möglich ist. Wer clever schichtet, spart sich das schwere Schleppen und schont die Kniegelenke für die kommenden Jahrzehnte.
Jedes der drei Produkte überzeugt durch ein hochspezialisiertes Material und eine radikal auf die Praxis reduzierte Ausstattung:
  • Das Force LS Zip ist das unermüdliche Arbeitstier direkt auf der Haut, das Feuchtigkeit im Zaum hält und vor UV-Strahlen schützt.
  • Der Borealis Hoody brilliert als extrem vielseitiger Windschutz, den man dank des enormen Tragekomforts fast vergisst.
  • Die Phantom Mountain Jacket setzt als technologisches Meisterwerk neue Maßstäbe in Sachen Wetterschutz-Gewichts-Verhältnis.
Rab Ultraleicht-Schichtensystem
Rab Ultraleicht-Schichtensystem: Drei funktionale Top-Kleidungsstücke die zusammen so viel Platz wegnehmen, wie eine 1-Literflasche © rab.com & outdoor-elements.de

Zusammengezählt beansprucht dieses gesamte Drei-Schichten-System im Rucksack kaum mehr Platz als eine klassische 1-Liter-Trinkflasche. Trekker, Alpinisten und Trailrunner, die mit extrem geringem Packvolumen reisen, wollen keine Kompromisse beim Wetterschutz eingehen. Für sie ist diese Kombination eine Empfehlung. Sie entlastet nicht nur Rücken und schont damit Kräfte. Die Kombination gibt vor allem eines zurück: Die Freiheit, sich voll und ganz auf das zu konzentrieren, worum es in der Natur geht – das Abenteuer, ganz ohne zuviel Quatsch drum herum.

Alle weiteren Infos zu Rab Jacken findet Ihr hier. Infos zur breiten Auswahl an Shirts, Midlayer und Fleece.Testmuster wurden uns seitens rab.equipment zur Verfügung gestellt. Text: outdoor-elements.de; Bilder: Siehe Bildtexte 

Weiteres Reisethema auf Outdoor Elements: Rab: 5 Outdoor-Equipment Must-haves im Test

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